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AliensCrew: Wenn ein Film als Psycho-Schocker präsentiert wird, dann sollte er auch eine gewisse Schockwirkung haben, sonst verfehlt er genauso das Thema wie eine Komödie, die nicht lustig ist. So sehe ich das zumindest. Der Film bietet ja auch nichts anderes. Die Effekte sind für heutige Verhältnisse lächerlich, die Musik...na ja und die Dialoge sind auch nur passend aber keineswegs überragend. Meiner Ansicht nach ist der Film schlecht gealtert. Das tun viele Filme...besonders wenn sie ihren Schwerpunkt auf die Effekte legen.
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PaterAlf: Da möchte ich widersprechen. Schnitt, Kamera, Musik und teilweise auch die darstellerische Leistung sind bei Psycho überragend (und teilweise auch wegweisend für Etliches was danach kam, nicht umsonst heißt das Genre bis heut Psychothriller). Der Film ist absolut nicht schlecht gealtert. Dass er heute nicht mehr so schockiert wie bei seiner Veröffentlichung liegt in der Natur der Sache, aber spannend ist er immer noch.

Und als Beispiel für einen Streifen der seinen Schwerpunkt auf Effekte legt, taugt er ja nun überhaupt nicht, da im Grunde keine Effekte vorhanden waren.
Sicher kannst Du da anderer Meinung sein...das spreche ich ja niemandem ab,

Und Kamera und Schnitt sind ja auch gut...das bestreite ich ja gar nicht (wie eigentlich bei allen Hitchcock-Filmen). Nur reicht das halt nicht aus, um einen Film gut zu machen. Die schauspielerische Leistung ist eigentlich nur bei Anthony Perkins als durchgeknalltes Muttersöhnchen Norman Bates überragend (mit dem der Film ja auch steht und fällt). Die war dann auch so überzeugend, dass sie ihn für den Rest seiner Schauspielkarriere über verfolgte. Janet Leigh verabschiedete sich ja schon recht schnell aus dem Film, und beim Rest der Crew weiß ich gar nicht, ob da noch groß was nach diesem Film kam.

Die Musik...tja, die Musik finde ich alles andere als überragend...bestenfalls adäquat. Ich höre viel Filmmusik...im Auto oder auch daheim, aber die Filmmusik von "Psycho" schalte ich nach spätestens zwei Minuten aus, weil mir das Geklimper einfach auf die Nerven geht. Da bleibe ich lieber bei Goldsmith, Horner, Williams, Zimmer, Morricone, Rabin etc.(um nur ein paar zu nennen), auch wenn ich von denen auch nicht alles gut finde. Aber das ist halt Geschmackssache.

Ebenso wie die Sache mit der Spannung (was ja auch sehr subjektiv ist). Als ich den Film zum ersten Mal als Kind gesehen habe, da fand ich den auch super spannend und auch gruselig. Heute habe ich da eher Probleme, wach zu bleiben, wenn der Streifen mal im Fernsehen läuft...aber so unterscheiden sich eben die Geschmäcker.

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PaterAlf: Und als Beispiel für einen Streifen der seinen Schwerpunkt auf Effekte legt, taugt er ja nun überhaupt nicht, da im Grunde keine Effekte vorhanden waren.
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mk47at: „Die Vögel“ würde ich in die Kategorie der Filme, die einen Schwerpunkt auf Effekte legen, einordnen. Dieser Film wird für mich deshalb nicht mehr richtig. „Das Fenter zum Hof“ und „Psycho“ funktionieren meiner Meinung nach immer noch, obwohl beide (etwas) älter sind.
Bei "Das Fenster zum Hof" sehe ich Parallelen zu "Psycho". Auch dieser Film hat mir früher gut gefallen, doch inzwischen finde ich den auch nur noch öde.

Die Tricks von "Die Vögel" waren für damalige Verhältnisse ja noch gut...schlimmer ist da "Marnie". Darüber habe ich mal irgendwo gelesen, dass Hitchcock den angeblich extra billig gemacht hatte, weil die Hauptdarstellerin nicht mit ihm schlafen wollte...ob das stimmt weiß ich zwar nicht, aber der Film selbst ist schon sehr billig gemacht.

Auf Anhieb fallen mir drei Hitchcock-Filme ein, die mir auch heute noch gefallen. Das sind "Der unsichtbare Dritte", "Die Dame im Zug" und "Die 39 Stufen". Das liegt vor allem daran, dass diese Filme nicht so bierernst sind und teilweise auch mit Humor glänzen können, der das Ganze etwas auflockert.
Post edited October 19, 2016 by AliensCrew
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mk47at: „Die Vögel“ würde ich in die Kategorie der Filme, die einen Schwerpunkt auf Effekte legen, einordnen. Dieser Film wir[kt] für mich deshalb nicht mehr richtig.
Für mich sind es die heutigen CGI-Feuerwerke, die nicht mehr richtig wirken, weil mir stets bewusst ist, dass da nie etwas Richtiges vor der Kamera war. Die "Effekte" der 70er und 80er sehen heute teils besser und sogar realistischer aus als das moderne, sehr viel teurere Popcornkino. Aus den steinalten Miniaturenshots von Star Trek The Next Generation hat etwa die Blu Ray Variante Unglaubliches rausholen können... danach war für Star Trek das digitale Zeitalter angebrochen, weshalb diese Serien nicht auf HD gerettet werden können. :|

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AliensCrew: Die Musik...tja, die Musik finde ich alles andere als überragend...bestenfalls adäquat. Ich höre viel Filmmusik...im Auto oder auch daheim, aber die Filmmusik von "Psycho" schalte ich nach spätestens zwei Minuten aus, weil mir das Geklimper einfach auf die Nerven geht. Da bleibe ich lieber bei Goldsmith, Horner, Williams, Zimmer, Morricone, Rabin etc.(um nur ein paar zu nennen), auch wenn ich von denen auch nicht alles gut finde. Aber das ist halt Geschmackssache.
Hitchcock hatte musikalisch vor Allem eines, nämlich Eier in der Hose. Hitchcocks Musik war dazu da, gehört zu werden, die sollte den Zuschauer greifen, kein Hintergrundgedudel sein. Ob einem das gefällt, ist selbstverständlich Geschmackssache. Aber man muss leider sagen, dass es mit eben diesen Eiern heute steil bergab geht.

Hierzu das Video zum "Marvel Symphonic Universe". Vier Millionen Aufrufe in einem Monat können nicht lügen! :)
https://www.youtube.com/watch?v=7vfqkvwW2fs
(Danny Elfman erwähnt Hitchcock ca. 5:35)
Post edited October 19, 2016 by Vainamoinen
Ich mag es wenn jeder Schauspieler seine eigene Musik hat, wie bei Sergio Leone und seinem Film Once upon a Time in the West. Vermutlich jeder Mensch auf dem Planeten weiss wenn Mundharmonika in der Szene auftaucht.
Spaeter bekamen ja Terrence Hill und Bud Spencer auch eigene Musik, man wusste genau wann Terrence und wann Bud im Bild war. Deren Italo-Western sind uebrigends auch sehr sehr gut (wie die Django-Reihe).
Nun, ich würde jetzt Musik von Jerry Goldsmith, John Williams, Hans Zimmer, Ennio Morricone etc. nicht gerade als Hintergrundgedudel bezeichnen. Die Star Wars Fanfare oder das Indiana Jones Thema haben ja immerhin Filmgeschichte geschrieben und dürften so gut wie jedem ab einem gewissen Alter bekannt sein...und wenn Zimmers Pauken & Chöre losschmettern, muss man aufpassen, dass man überhaupt noch die Dialoge versteht. xD

"Once upon a Time in the West" ist meiner Ansicht nach eh einer der besten Western, die je gedreht wurden, was auch am genialen Soundtrack Morricones liegt. Und der Film zeigte zudem, dass auch Henry Fonda als Schurke überzeugen kann (was für ihn ja eine sehr untypische Rolle war). Außerdem prägte der Streifen Charles Bronsons weitere Karriere sehr gravierend...
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AliensCrew: Nun, ich würde jetzt Musik von Jerry Goldsmith, John Williams, Hans Zimmer, Ennio Morricone etc. nicht gerade als Hintergrundgedudel bezeichnen. Die Star Wars Fanfare oder das Indiana Jones Thema haben ja immerhin Filmgeschichte geschrieben und dürften so gut wie jedem ab einem gewissen Alter bekannt sein...und wenn Zimmers Pauken & Chöre losschmettern, muss man aufpassen, dass man überhaupt noch die Dialoge versteht. xD

"Once upon a Time in the West" ist meiner Ansicht nach eh einer der besten Western, die je gedreht wurden, was auch am genialen Soundtrack Morricones liegt. Und der Film zeigte zudem, dass auch Henry Fonda als Schurke überzeugen kann (was für ihn ja eine sehr untypische Rolle war). Außerdem prägte der Streifen Charles Bronsons weitere Karriere sehr gravierend...
1968: https://www.youtube.com/watch?v=lyuwBW9lNa8
Zur selben Zeit gab es auch viele beruehmte Bond Filme die ein Witz dagegen waren. Wobei ich nur die ersten mit Sean Connery bis 1967 als 'ernst' empfand, dann kamen viele Komoedien und mit Pierce Brosnan 1995 wieder ernste Filme.
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AliensCrew: Nun, ich würde jetzt Musik von Jerry Goldsmith, John Williams, Hans Zimmer, Ennio Morricone etc. nicht gerade als Hintergrundgedudel bezeichnen. Die Star Wars Fanfare oder das Indiana Jones Thema haben ja immerhin Filmgeschichte geschrieben und dürften so gut wie jedem ab einem gewissen Alter bekannt sein...und wenn Zimmers Pauken & Chöre losschmettern, muss man aufpassen, dass man überhaupt noch die Dialoge versteht. xD

"Once upon a Time in the West" ist meiner Ansicht nach eh einer der besten Western, die je gedreht wurden, was auch am genialen Soundtrack Morricones liegt. Und der Film zeigte zudem, dass auch Henry Fonda als Schurke überzeugen kann (was für ihn ja eine sehr untypische Rolle war). Außerdem prägte der Streifen Charles Bronsons weitere Karriere sehr gravierend...
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disi: 1968: https://www.youtube.com/watch?v=lyuwBW9lNa8
Zur selben Zeit gab es auch viele beruehmte Bond Filme die ein Witz dagegen waren. Wobei ich nur die ersten mit Sean Connery bis 1967 als 'ernst' empfand, dann kamen viele Komoedien und mit Pierce Brosnan 1995 wieder ernste Filme.
Die berühmte Szene am Bahnhof...ich habe mal gelesen, dass die drei Cowboys ursprünglich von Clint Eastwood, Lee van Cleef & Eli Wallach gespielt werden sollten (aus den Dollar-Filmen), doch Eastwood konnte wohl nicht, weil er gerade "Hängt ihn höher" drehte (der nicht mal ansatzweise an das Niveau von "Once upon.." herankommt.

Edit:

"Ich brauche ein Pferd."

"Nun, wenn ich mich hier so umsehe, dann sehe ich nur drei Pferde...sollten wir tatsächlich eins vergessen haben?"

"Mm..mm...ihr habt zwei zu viel..."
Post edited October 19, 2016 by AliensCrew
Morricone ist immer ein Plus, aber das macht die H8ful Eight auch nicht viel besser. :)
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AliensCrew: Die Star Wars Fanfare oder das Indiana Jones Thema haben ja immerhin Filmgeschichte geschrieben und dürften so gut wie jedem ab einem gewissen Alter bekannt sein...
Ist bei Psycho aber auch nicht anders. Die Musik hat einen extremen Wiedererkennungswert und wird nicht ohne Grund bis heute immer wieder in anderen Werken zitiert. Zum Hören beim Autofahren oder daheim auf dem Sofa ist sie allerdings tatsächlich nur bedingt geeignet, da sie extrem mit den Bildern und der Atmosphäre des Films verknüft ist.
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Vainamoinen: Morricone ist immer ein Plus, aber das macht die H8ful Eight auch nicht viel besser. :)
Die Musik bei "H8ful Eight" ist ja auch eigentlich nur der Original-Soundtrack, den Morricone für John Carpenter's "The Thing" geschrieben hatte. Dieser hat Carpenter aber überhaupt nicht zugesagt, weshalb er dann doch wieder selbst etwas für seinen Film geschrieben hat...

Mir hat "H8ful Eight" hingegen gefallen. Man sollte ihn aber nicht mit "Django Unchained" vergleichen. Ist eher eine Art Kammerstück wie "Reservoir Dogs".

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AliensCrew: Die Star Wars Fanfare oder das Indiana Jones Thema haben ja immerhin Filmgeschichte geschrieben und dürften so gut wie jedem ab einem gewissen Alter bekannt sein...
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PaterAlf: Ist bei Psycho aber auch nicht anders. Die Musik hat einen extremen Wiedererkennungswert und wird nicht ohne Grund bis heute immer wieder in anderen Werken zitiert. Zum Hören beim Autofahren oder daheim auf dem Sofa ist sie allerdings tatsächlich nur bedingt geeignet, da sie extrem mit den Bildern und der Atmosphäre des Films verknüft ist.
Das ist es, was ich meinte. Der Soundtrack passt zum Film...ist aber an sich nicht schön anzuhören (meiner Ansicht nach). Ähnlich sehe ich das bei dem Soundtrack von "8 mm". Dieses teilweise arabisch klingende Gedudel passt sehr gut in diesen "schmutzigen" Film...im Auto würde ich mir das aber nicht anhören. xD

Edit:

Wie wichtig die Musik für einen Film/Serie ist habe ich an "Babylon 5" und dessen leider nie gedrehten Nachfolgeserie "Crusade" gesehen. Während der Soundtrack der Übergangsfolge "Waffenbrüder" von einem gewissen Evan H. Chen völlig unpassend war (und damit die Schlachtszene am Ende so ziemlich ruinierte) war der Score von Christopher Franke geradezu genial, was unter anderem dafür sorgte, dass Szenen wie die Bombardierung von Narn zu einer der stärksten Momente der Serie wurden.
Post edited October 20, 2016 by AliensCrew