Narieme: Tatsächlich könnte ich (pauschal) nicht sagen, was mir mehr Spaß macht.
Computerspiele oder Brettspiele. Hat beides seine Vorteile.
Bei Brettspielen mag ich halt. Die gute Konversation, dazu eine Tasse warmer Kakao. (ein Genuss)
Ist nochmal ne ganz andere Atmosphäre.
Computerspiele spiele ich dann lieber, wenn ich mal für ein paar Stunden meine Ruhe brauche.
(Ich spiele grundsätzlich *Single Player*. Niemals online, niemals Multiplayer.)
Bevor die Corona-Politik fast alles an sozialen Kontakten in meinem persönlich Umfeld zerstört hat, hatte ich mehrere Brettspielgruppen mit verschiedenen eigenen Preferenzen.
Mit einigen spielte ich hauptsächlich Aufbau- und (leichte) Wirtschaftsspiele...sogenannte Eurogames. Diese Spiele kommen zumeist mit wenig bis gar keiner Konfrontation zwischen den Spielern aus.
Bei einer anderen Gruppe waren es dann zum größten Teil militärische Spiele oder andere Spiele, die mehr oder minder auf Konfrontation aus sind. (Wie etwa Battlestar Galactica, ein kooperatives Brettspiel, bei dem mindestens ein Spieler ein Verräter ist bzw. während des Spiels zu einem wird. Der Reiz dabei besteht vor allem darin, den Verräter zu entlarven...oder, falls man es selbst ist, einen anderen fälschlich zum Verräter zu stempeln, um damit den Sieg davon zu tragen).
Auch Mischgruppen (also die beide Sorten Spiele spielten) zählten dazu. Ob ich alle wieder reaktivieren kann glaube ich nicht, vor allem, da der Corona-Schnickschnack ja noch immer nicht überwunden ist.
Wenn ich mit anderen Leuten spielen möchte, ziehe ich Brettspiele vor. Die Gesichter seiner Gegner direkt zu sehen, wenn ein guter Plan aufgeht ist einfach unbezahlbar. Auch die Konversation zwischen/während des Spiels ist zumeist eine Bereicherung. Computerspiele sind dann auch für mich etwas, was ich nutze, wenn ich mich allein beschäftigen will oder aus anderen Gründen, keine Möglichkeit habe, mich mit anderen zu treffen.